BDB-MUSIKMENTOREN

Paul der Pinguin


Auch in diesem Jahr haben die angehenden Musikmentoren Großes vor. Die Ausbildung steht daher auch unter einem ganz besonderen Stern; dem Polarstern. Mit dem Kindermusical: „Paul der Pinguin“ widmen sich die Jugendlichen innerhalb der vier Ausbildungsphasen einem musikalischen Leckerbissen, der weit mehr zu bieten hat, als das Eis am Südpol. Um Musikmentor zu werden, bedarf es aber nicht nur intensiver Projektarbeit, sondern auch den Einblick in viele verschiedene Themenbereiche. Die Teilnehmer erhalten unter anderem eine Einführung in die Orchesterleitung, als auch besondere Einblicke in die Bereiche der Instrumentalpädagogik, rechtlichen Fragen und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Grundgeschichte des Musicals basiert auf einem Kinderbuch von Carlotta Bergström, das den Titel: „Paul der Pinguin auf Entdeckungsreise“ trägt. Mehr als das musikalische Material und ein kurzes Drehbuch liegt den Mentoren aber nicht vor. Das bedeutet, um die gesamte Umsetzung dieses Projektes kümmern sich die Jugendlichen selbst. So können sie das Erlernte, aus den verschiedenen Ausbildungsmodulen, direkt in die Praxis umsetzen. Auch Bereiche, wie Logistik, Bühnentechnik, Finanzierung durch Sponsoren sowie die gesamte Öffentlichkeitsarbeit unterliegt den jungen Musikerinnen und Musiker.

Da ein Musical immer mit Musik und Gesang verbunden ist, benötigen die Mentoren nicht nur ihre eigenen Fähigkeiten als Dirigenten und Musiker, sondern auch noch Unterstützung durch verschiedene Sänger und einen Chor. Hier konnten sie den „Grundschulauswahlchor“ der „Schule für Musik und darstellende Kunst“ aus Gaggenau für sich gewinnen. Die Einstudierung der Gesangsstücke mit dem Chor erfolgt ebenfalls durch die angehenden Musikmentoren.

Die Geschichte des kleinen Pinguins Paul beginnt mit einem sehnsüchtigen Blick über‘s Meer. Immer wieder stellt er sich die Frage, wie die Welt woanders aussieht. Der Wal, der zweimal im Jahr am Südpol vorbeikommt, erzählt ihm von Tigern, Löwen, Amerikanern und vielem anderen. So hegt er den sehnlichsten Wunsch, all das auch einmal mit eigenen Augen zu sehen. Eine Frage beschäftigt Paul aber ganz besonders: Gibt es wirklich Eisbären? Oder hat der Wal sich das nur ausgedacht, um sich wichtig zu machen? „Groß, weiß und zottelig soll so ein Eisbär sein“, hatte der Wal gesagt. Zu gerne möchte Paul selbst einmal einen Eisbären sehen.

Seine Sehnsucht wächst von Tag zu Tag. Natürlich halten Paul‘s Eltern anfangs gar nichts von der Idee, ihren Sohn allein über‘s weite Meer ziehen zu lassen. Aber sie sehen auch, dass Paul immer trauriger wird und ihn das Fernweh quält. Eine abenteuerliche Reise ins Ungewisse beginnt...


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