2. BDB-Jugendleitercamp im Europa-Park 2011

Interaktiv, informativ, kreativ...

Das Jugendleitercamp 2011
28. August - 3. September 2011

Interaktiv, informativ, kreativ... So könnten die Leitsätze des Jugendleitercamps lauten, welches nach dem Projektversuch 2010 dieses Jahr erstmals gemeinsam mit dem Musikcamp stattfand.

Marco Geigges und Michael Paul, Hauptverantwortliche des Camps, hatten den Schwerpunkt auf die Arbeit mit neuen Medien gelegt. Unterstützt von Simon Geigges bereiteten sie unter anderem Videos für das Abschlusskonzert vor. Dabei diente schon mal ein viel frequentierter Platz im Park als Parkett für den berühmten Ententanz. In Workshops wie Eventmanagement, Rhetorik oder Kinderschutz erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Aufgaben eines Jugendleiters. Schließlich durften sie am Donnerstagabend einen Spieleabend für einen Teil der Musikcampteilnehmer organisieren und am Freitag eine spannende Geocaching-Tour rund um den Europa-Park erleben. Auch die Organisatoren waren mit dem Verlauf des Camps hoch zufrieden. Marco Geigges würde sich für das nächste Jahr nur „zur Abwechslung" mal einen männlichen Teilnehmer wünschen. dor/red



 

„Hätte ich das gewusst, hätte ich mich in der Situation anders verhalten."

Seminar der Jugendleiter zum Thema Konfliktmanagement

Im Rahmen des Jugendleitercamps fand am Mittwochnachmittag ein Seminar zum Thema Konfliktmanagement statt. Statt mit einem trockenen Vortrag vermittelte Dozent Klemens Ellmann die Kursinhalte mittels Gruppenpädagogik. „Do you know the Muffin Man...", sangen die Jugendleiterinnen zum Einstieg. „In einer lockeren Atmosphäre lernt man einfach leichter", erklärte der hauptamtliche Jugendreferent Ellmann den unerwarteten Einstieg.

Konfliktmanagement-Workshop im BDB-Jugendleitercamp

Persönliche Erfahrungen als Diskussionsmaterial

Anhand persönlicher Erfahrungen diskutierten die Seminarteilnehmer einzelfallbezogen das richtige Verhalten in Konfliktsituationen. Als Letzter in der Runde erläuterte stets Dozent Ellmann seine Einschätzung und seinen Vorschlag zur Bewältigung der Problemsituation. Dies führte bei manchem Teilnehmer zu einem Aha-Effekt. „Hätte ich das gewusst, hätte ich mich in der Situation anders verhalten", stellte eine Teilnehmerin laut denkend fest.

Gruppenspiele zur Steigerung des Teamgeistes

Neben der Vermittlung der doch umfangreichen Theorie ging es Ellmann vor allem darum, die zukünftigen Jugendleiter zum Nachdenken über ihr eigenes Verhalten anzuregen. So sollte die Gruppe versuchen mit verschiedenen Klangrohren „Happy Birthday" zu spielen, wobei jeder nur ein Klangrohr hatte und auf die anderen hören musste, um seinen Einsatz nicht zu verpassen. Hier war Teamwork gefragt.

Prävention als beste Lösung

Die beste Lösung zur Konfliktbewältigung sei aber immer noch die Prävention, so der Jugendreferent. Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen, sei auch nicht schwer, wenn man sich selbst für bestimmte Anzeichen sensibilisiere. Nach den Erkenntnissen des Seminars wird das den Teilnehmern des Jugendleitercamps zukünftig zumindest leichter fallen. dor/red

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